Die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe regelt die Beratung der
Erwerbslosen und deren "Verwaltung" in der örtlichen Arbeitsagentur und den
Bezirkssozialämtern neu.
Was verändert sich an Ihrer Arbeit?
Fürchten Sie um Ihren Arbeitsplatz?
Ja
Nein
vielleicht
Die Regelungen des neuen zweiten Buches der Sozialgesetzgebung (SGB II) sind
komplex und in wesentlichen Details immer noch nicht eindeutig.
61 Paragraphen regeln das neue Arbeitslosengeld II.
Fühlen Sie sich ausreichend vorbereitet auf das Inkrafttreten der
Gesetzesänderung am 1.1.2005?
Ja
Nein
vielleicht
Sehen Sie sich in der Lage, kompetente Beratungsarbeit zu leisten?
Ja
Nein
vielleicht
Glaube Sie, dass durch die Reform das Problem der Arbeitslosigkeit
gelöst wird?
Ja
Nein
vielleicht
Die neue Gesetzgebung sieht vor, dass Sie als Betreuer/in zukünftig in noch
stärkerem Maße Sanktionen gegen vermeintlich "nicht kooperierende Kunden"
verhängen werden. Sie wollen allerdings ebenfalls Ihre "Fälle" optimal
unterstützen.
Sehen Sie in diesen Anforderungen Widersprüche?
Ja
Nein
vielleicht
Unterstützen Sie die Forderungen nach unabhängigen Beratungsinstitutionen?
Ja
Nein
vielleicht
Datenschutzbeauftragte des Bundes haben gleich mehrere Verstöße gegen den
Datenschutz bei dem nun verschickten Fragebogen zum Arbeitslosengeld II
festgestellt.
Raten Sie Ihren Kunden dennoch, die rechtlich umstrittenen Bögen auszufüllen?
Mit welcher Begründung?
Ja
Nein
vielleicht
Geben Sie Hilfestellung zum Ausfüllen?
falls ja:
In wie weit informieren Sie Ihre Kunden darüber welche Angaben sie nicht
machen müssen?
Ja
Nein
vielleicht
Würden Sie selbst solch einen Fragebogen, der Ihre Privatsphäre Preis gibt,
ausfüllen?
Ja
Nein
vielleicht
Hartz IV schafft wachsenden Unmut in der Bevölkerung, aber keinen einzigen
Arbeitsplatz.
Können Sie diesen Unmut nachvollziehen?
Ja
Nein
vielleicht
Wie denken Sie, wird sich das auf Ihre Arbeit auswirken?
Finden Sie, dass durch Hartz IV die Kluft zwischen Arm und Reich größer
wird?
Ja
Nein
vielleicht
Die Bundesanstalt für Arbeit rechnet mit zum Teil heftigem Unmut mindestens
derer, die von gravierenden Kürzungen betroffen sind. Sie hat angewiesen
entsprechende "Schutzvorkehrungen" zu treffen.
Befürchten Sie als Betreuer/in vor Ort tätliche Übergriffe?
Ja
Nein
vielleicht
Befürchten Sie als Betreuer/in vo Ort verbale Übergriffe?
Ja
Nein
vielleicht
Trifft die Wuppertaler Arbeitsagentur für Sie solche Vorkehrungen?
Ja
Nein
vielleicht
Es gibt alternative Vorschläge zu den Sozialreformen.
Was halten Sie von der Idee eines Existenzgeldes (also einem
komfortablen Grundauskommen, das JEDER und JEDEM unabhängig von
einer Erwerbstätigkeit zusteht)?
In welchen Bereichen würden Sie sich gerne betätigen, wenn es
eine solche Grundsicherung gäbe, die Sie dann vom Arbeitszwang
entbindet?
Offene Schlussfrage:
Gibt es weitere Fragen, Anmerkungen oder Kritik zu dieser
Problematik, die in dem Fragebogen nicht vorkommen?