Wuppertaler Sozialforum

gegen Verarmung und Arbeitszwang

Anonyme Befragung von Wuppertaler Erwerbslosen



1) Seit wann sind Sie arbeitslos? Seit  Monat(en).


2a) Haben Sie sich vor dem Gang zum Arbeitsamt informiert /
    beraten lassen?
     Ja
     Nein


2b) Wie wurden Sie bislang auf dem Arbeitsamt behandelt?

    - War die Beratung kompetent?
       Ja
       Nein

    - War der/die SachbearbeiterIn freundlich und hilfsbereit?
       Ja
       Nein

    - Gab es Schwierigkeiten?
       Ja
       Nein

    - Wurde Ihnen mit Zwangsmaßnahmen (Sperrung o.ä.) gedroht?
       Ja
       Nein

      Falls ja, in welcher Form ?
      


3) Was würde Ihnen bei Ihrem nächsten Termin auf dem Arbeitsamt
   helfen?
    eine befreundete Person, die Sie begleitet
    eine Rechtsberatung
    was anderes, nämlich 
       


4a) Welche Arbeiten wurden Ihnen vom Arbeitsamt angeboten?
    

    Entsprachen diese Angebote Ihren Vorstellungen...
    (in Schulnoten 1 bis 6)
    - hinsichtlich Ihrer Berufsqualifikation?   
    - hinsichtlich der Entlohung?               
    - hinsichtlich des Anfahrtswegs zur Arbeit? 


4b) Wurde Ihnen ein Job über eine sogenannte
    Personal-Service-Agentur (PSA), also eine Zeitarbeitsfirma
    angeboten?
     Ja
     Nein

    Falls ja, bei welcher PSA waren Sie?
       Jump,         Sedanstr. 1
       PSA UP Meier, Völklinger Str. 9
       ZAG,          Morianstr. 32
       inab,         Zollstr. 11
       Kötter,       Hoeftstr. 41
       bei einer anderen, und zwar bei 

    Was sind Ihre Erfahrungen mit dieser Zeitarbeitsfirma?
    - Beratung durch die PSA      
    - erfolgreiche Vermittlung    
    - korrekter Arbeitsvertrag    
    - termingerechte Entlohnung   


5) Falls Sie vermittelt wurden, bei welcher Firma haben Sie
   gearbeitet?

   Bei 

   Wie hoch war dort Ihr Stundenlohn?
    Euro


6) Haben Sie schon einmal an einer Maßnahme des Arbeitsamtes
   teilgenommen?
    Ja
    Nein

   Wenn ja, welche Institution hat diese Maßnahme durchgeführt
   und um welche Maßnahme handelte es sich? 
   

   Bitte benoten Sie die Qualität bzw. den Nutzen dieser Maßnahme
   für Sie in Schulnoten von 1 bis 6: 
   

   
AGENDA 2010

Mit der sogenannten Arbeitsmarktreform im Rahmen der Ende letzten Jahres beschlossenen Agenda 2010 ergeben sich gravierende Änderungen auf dem Arbeitsmarkt:

  • Arbeitslosengeld gibt es nur noch maximal 12 Monate (für über 55-jährige, maximal 18 Monate).
  • Wer nicht nachweisen kann, dass er/sie sich "ausreichend um eine Stelle bemüht", bekommt längere Sperrzeiten verhängt, in denen es kein Geld gibt.
  • Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe werden zusammengelegt. Das bedeutet für Leute, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, 345 Euro plus Mietpauschale monatlich und der Zwang, JEDE Arbeit annehmen zu müssen - überall und zu jedem Lohn (auch unter Tarif). Wer solch einen "zumutbaren" Job ablehnt, bekommt die Hilfe um 30% gekürzt; unter 25-jährigen wird die Hilfe sogar komplett gestrichen.

7) Was denken Sie, ändert sich mit der Arbeitsmarktreform
   (AGENDA 2010) ganz konkret für Sie?
   

   .... und nun noch drei "was wäre, wenn"- Fragen:


8) Was würden Sie anders machen, wenn Sie LeiterIn des Arbeitsamtes
   wären?
   


9a) Was halten Sie von der Idee eines Existenzgeldes (also einem
    komfortablen Grundauskommen, das JEDER und JEDEM unabhängig von
    einer Erwerbstätigkeit zusteht)?
   


9b) In welchen Bereichen würden Sie sich gern betätigen, wenn es eine solche
    Grundsicherung gäbe, die Sie dann vom Arbeitszwang entbindet?
   


Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!!!