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Archivierte Artikel der Kategorie Mittenwald

Mittenwald zu Gast in Wuppertal

Das längste Anti-Mittenwald-Plakat der Welt
oder der Infobus des Mittenwalder Fremdenverkehrsbüro zu Gast in Wuppertal!
Neuer Eintrag im Guinessbuch der Weltrekorde!

Einmal mehr macht das bayrische Gebirgsjäger- und Kriegsverbrecherdorf Mittenwald Schlagzeilen.
Am 9.Oktober hatte sich zur Freude der örtlichen Sektion des AK Angreifbare Traditionspflege der Kurdirektor Klaus Ronge aus Mittenwald mit einem Doppeldeckerbus zur Werbeveranstaltung ausgerechnet in Wuppertal eingefunden.

Ganz ohne bayrisches USK konnten die Anti-Tourismusbeauftragten des AK Angreifbare Traditionspflege den Infostand, den Bus und schliesslich die ganze Fussgängerzone zu einer Kunstaktion gegen die Kriegsverbrecherparty in Mittenwald umwandeln.

Im Dirndl und in Lederhosen versuchte das Mittenwalder Werbeteam harmlose Wuppertaler_innen nach Mittenwald zu locken. Aber nicht mit uns! Mehr dazu…

Mittenwald 2007

Vorläufiges Programm in Mittenwald

Pfingstsamstag, 26. Mai 2007

ab 10 Uhr ZeitzeugInnen-Veranstaltung
u.a. mit Marcella und Enzo de Negri, Tochter und Sohn
des auf Cefalonia von Gebirgsjägern ermordeten
Hauptmanns Cap.Francesco De Negri.

nachmittags Veranstaltung: neue Kriege,
Bundeswehreinsätze, Antimilitarismus,
Erinnerungspolitik, Stadtrundgang

abends Open-Air-Konzert, mit Gasparazzo/Italien,
Microphone Mafia.

Außerdem von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr
Dauerkundgebung vor der katholischen Kirche
Verlesung der 4000 Namen der auf Kephallonia
Ermordeten

Pfingstsonntag, 27. Mai 2007

Schwerpunkt Protest am Hohen Brendten – das Mahnmal
auf dem Berg wurde vor 50 Jahren eingeweiht.

9 – 13 Uhr angemeldet wurden zwei Kundgebungen auf dem
Hohen Brendten und eine im „Gries“ in Mittenwald

14 -17 Uhr Demo durch Mittenwald

Berg frei! Nie wieder Faschismus, nie wieder Horrido!
Schluss mit dem Pfingsttreffen der Gebirgsjäger in Mittenwald!
„Berg frei!“ So grüßen sich die Mitglieder der „Naturfreunde“, wenn sie sich bei einer Wanderung im Gebirge begegnen. Das „Berg frei!“, das wir alten und jungen Gebirgsjägern Pfingsten 2007 entgegen rufen werden, ist aber nicht als freundlicher Gruß gemeint – es heißt kurz und schlicht: „Haut ab! Macht den Berg frei! Verschwindet!“ Unser „Berg frei!“ wird ihren militaristischen Gebirgsjägergruß „Horrido“ übertönen. Mehr dazu…

Mittenwald 2006

Vom Ulrichsberg über Kreta nach Mittenwald 2006

Das Treffen des Kameradenkreises der Gebirgstruppe endlich beenden!
Den antifaschistischen Widerstand nicht vergessen!
27./28 Mai 2006
www.nadir.org/mittenwald

Nach den Protesten der letzten Jahre findet das Treffen des Kameradenkreises der Gebirgstruppe dieses Jahr nicht am Pfingstsonntag, sondern bereits eine Woche vorher am 28. Mai statt.
In den vergangenen drei Jahren wurde verstärkt nach Mittenwald mobilisiert: Gegen den Skandal eines Tätergedenkens, an dem sich nicht nur die noch lebenden Täter, sondern auch die Bundeswehr beteiligt; gegen den Skandal, dass unbeirrt an der Mär von Ehre und Tugend der deutschen Gebirgstruppe gestrickt wird. Gegen den Skandal, dass antifaschistische AktivistInnen Jahr für Jahr mit Strafverfahren überzogen und polizeilicher Repression ausgesetzt werden, während es die bundesdeutsche Justiz bislang noch nicht fertiggebracht hat, auch nur einen einzigen Wehrmachtsoffizier wegen Beteiligung an Kriegsverbrechen zu verurteilen. Dem generationenübergreifenden soldatischen Geist setzen wir Veranstaltungen mit Überlebenden der Massaker der Gebirgstruppe und PartisanInnen entgegen, die dadurch am Ort der Täter eine Stimme erhalten. Das Traditionstreffen ist dadurch vom alljährlichen normalen Vorgang zum brisantesten Thema der lokalpolitischen Debatten geworden. Das öffentliche Aufsehen, das unsere Proteste gegen die Militaristenfeier hervorgerufen haben, die unverblümt faschistischen Äußerungen mancher Mittenwalder BürgerInnen vor laufender Kamera und die inzwischen eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegen Kriegsverbrecher haben bereits zu Absagen empörter TouristInnen geführt, die an unter solchen Leuten keinen Urlaub mehr machen mögen. Nach mehreren Sitzungen der Gemeinde mit dem Vorstand des Kameradenkreises wurde letztendlich die Verschiebung der sog. Brendtenfeier beschlossen. Der Mittenwalder Tourismusdirektor Ronge kommentierte dies mit den Worten: „Der ganz große Wurf ist das noch nicht“.
Das finden wir auch! Es muss endlich Schluss sein mit dem Traditionstreffen in Mittenwald! Es muss Schluss sein mit Feierlichkeiten, bei denen Täter zu Opfern umgelogen werden! Wir werden diesen Forderungen auch 2006 mit Demonstrationen und Kundgebungen Nachdruck verleihen und wir werden gemeinsam mit ehemaligen PartisanInnen an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus erinnern. Mehr dazu…

Brendtenfeier vorverlegt

Brendten-Feier vorverlegt
Kameradenkreis und Gemeinde erzielen Kompromiss

VON ANDREAS BEEZ Mittenwald – Nach zähen Verhandlungen gelang ein Kompromiss: Der „Kameradenkreis der Gebirgstruppe“ hat seine traditionelle Toten-Gedenkfeier auf dem Hohen Brendten überraschend vorverlegt. Heuer wird der Gottesdienst am Ehrenmal nicht wie bislang an Pfingsten zelebriert, sondern bereits sieben Tage früher – nämlich am Wochenende nach Christi Himmelfahrt. Das hat der Vorstand der Soldaten-Vereinigung beschlossen. Mit der Termin-Verschiebung will der Kameradenkreis verhindern, dass erneut hunderte linksextreme Demonstranten die Veranstaltung stören

Mittenwald 2005 endlich weg damit

Kriegsverbrechen? Endlich weg damit!
Pfingsten 2005: Eine Woche zuvor jährt sich der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus zum 60. Mal. Etliche aber wurden damals nicht befreit sondern besiegt und diese Niederlage steckt ihnen 60 Jahre später noch in den Knochen. Und so werden sich auch dieses Jahr zu Pfingsten über tausend ehemalige Wehrmachtssoldaten, gegenwärtige Bundeswehrsoldaten und ihre GesinnungsgenossInnen aufmachen zu einer Gedenkveranstaltung der ganz anderen Art: Nach Mittenwald, zum ‚Ehrenmal’ der Gebirgsjäger am Hohen Brendten, wohin der Kameradenkreis der Gebirgsjäger seit 48 Jahren lädt, damit sie dort ‚ihrer’ Toten aus zwei Weltkriegen gedenken. Wir finden: Sie müssen sich ihrer Täterschaft erinnern und der Opfer gedenken. Mehr dazu…



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